Dieser Dyskalkulie-Screening-Test wurde auf Basis aktueller pädagogischer und neuropsychologischer Erkenntnisse entwickelt. Er orientiert sich an wissenschaftlich belegten Merkmalen von Rechenschwäche und wird in der Praxis zur strukturierten Ersteinschätzung eingesetzt. Der Test ersetzt keine medizinische Diagnose, bietet jedoch eine fundierte Orientierung.
Hilft Mental-Arithmetik bei Rechenschwäche?
Viele Eltern fragen sich, ob Mental-Arithmetik mit Perlen (z. B. Abakus) Kindern mit Rechenschwäche oder Dyskalkulie helfen kann.
Unsere Erfahrung zeigt: Ja – wenn Mental-Arithmetik richtig eingesetzt wird.
Bei der Mental-Arithmetik rechnet das Kind nicht abstrakt im Kopf, sondern arbeitet zunächst handelnd und visuell.
Durch das Verschieben von Perlen werden Zahlen als Mengen erfahrbar Das entlastet das Arbeitsgedächtnis, reduziert Rechenangst und schafft Sicherheit.
Warum Mental-Arithmetik mit Perlen helfen kann
Zahlen werden gesehen und gefühlt, nicht nur gedacht
Mental-Arithmetik unterstützt den Aufbau von Mengen- und Zahlverständnis
Strukturen wie 5er- und 10er-Bündel werden intuitiv erkannt
Rechnen wird als überschaubar und kontrollierbar erlebt
Viele Kinder können mit Mental-Arithmetik schneller, sicherer und stressfreier rechnen.
Wichtig: Nicht jede Mental-Arithmetik hilft automatisch
Mental-Arithmetik ist keine reine Tempo- oder Drill-Methode Sie wirkt nur nachhaltig, wenn:
Verständnis vor Geschwindigkeit steht
das Kind weiß, warum es Perlen bewegt
der Übergang von konkret → bildlich → mental bewusst begleitet wird
Unser Ansatz bei Memory Star Kids
Mental-Arithmetik als Brücke zum Aufbau von Zahlgefühl
Stärkung von Selbstvertrauen und Motivation
Verbindung mit schulischen Rechenstrategien
So unterstützt Mental-Arithmetik eine echte und nachhaltige Rechensicherheit – nicht nur kurzfristige Leistung.
Fazit
Mental-Arithmetik kann Kindern mit Rechenschwäche helfen, wenn sie verständnisorientiert, stressfrei und pädagogisch begleitet eingesetzt wird.
Wichtig ist ein langsamer und klarer Aufbau: Das Rechnen sollte mit kleinen Schritten beginnen (z. B. ±1) und die Zehner verständlich erklären. Methoden, die mit großen Rechensprüngen wie ±4 oder ±9 anfangen, sind für Kinder mit Rechenschwäche oft zu schwierig und helfen nicht, ein sicheres Zahlverständnis aufzubauen.
